Montag, 14. Juli 2008
Mein Beileid zum Krankenhausbesuch...
Nun ja, wenn man mal jemanden ins Krankenhaus bringt, begegnen einem seltsame Zustände. Ältere Herren, die auf einer Trage liegen seit mehr als einer Stunde und versuchen auf ein WC zu kommen. Leider haben die Schwestern zu viel um die Ohren, um dies zu bemerken. Patienten, besser, werdende Patienten die glatte 2,5 h mit Schmerzen auf ihren Aufruf warten, Schmerzmittel mit automatischer Patientensuche sind leider noch nicht erfunden. Letztlich werden auch hin und wieder einfach Gänge oder Fahrten unterschlagen und auch Diagnosen in der Eile des Gefechts nicht sorgfältig getätigt, frei nach der Device, wer noch nicht blau im gesicht ist, kann warten. Möchte nicht wissen, wieviele Fehldiagnosen gefällt wurden und deshalb horrende und lebensbedrohliche Nachfolgeaktionen erfolgen müssen. In meiner Familie sind da drei Fälle in den letzten 10 Jahren eingetroffen. Patienten scheinen nur Nummern zu sein, oder ein Name einer ToDo Liste. Es scheint gewollt zu sein, einkalkuliert, dass immer zu wenig Personal da ist, um eine ordentlich Behandlung zu gewährlesten. Besonders zuspitzen, tut es sich wenn es privat geführte Krankenhäuser sind. Namen gehen ja bisweilen durch die Presse. Es hieß mal Heilkunde, ich plädiere für Meschenwerkstatt. In den meisten Autowerkstätten geht es aufgeräumter und freundlicher zu.
Also als Gesamtbetrachtung, sind die Ottonormalverbraucher einfach nur Material, möglichst billig und nur notdürftig in Schuß gehalten. Kommt mir in den Sinn, daß sowas in Marxschen Zeiten auch so gehandelt wurde. Wer dann in Deutschland von sozial fahselt, ist irgendwo falsch abgebogen.
Also als Gesamtbetrachtung, sind die Ottonormalverbraucher einfach nur Material, möglichst billig und nur notdürftig in Schuß gehalten. Kommt mir in den Sinn, daß sowas in Marxschen Zeiten auch so gehandelt wurde. Wer dann in Deutschland von sozial fahselt, ist irgendwo falsch abgebogen.
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